CO₂-Emissionen und Energieverbrauch

Auswirkungen reduzieren

Die Komax Gruppe verursachte 2025 insgesamt Emissionen von 5’835 tCO₂e (2024: 6’542 tCO₂e), wovon 47.6% (2024: 46.4%) auf eigene Quellen (Scope 1) und 52.4.% (2024: 53.6%) auf eingekaufte Energie (Elektrizität und Fernwärme – Scope 2) zurückzuführen sind. Insgesamt gelang es der Komax Gruppe 2025, die Emissionen gegenüber dem Vorjahr signifikant um 707 tCO₂e zu reduzieren, was einer Reduktion von 10.8% entspricht.


Der grösste Hebel der Komax Gruppe für die Reduktion ihrer CO₂-Emissionen (Scope 1 und Scope 2) ist der Energieverbrauch an den Standorten. Dort ist sie bestrebt, vermehrt auf erneuerbare Energien wie Sonnenenergie oder Wasserkraft zu setzen und fossile Energiequellen durch CO₂-neutrale Lösungen zu substituieren. Dabei hat sie enorme Fortschritte gemacht. 2025 stammten 58% des verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energiequellen, was beinahe einer Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr (2024: 31%) und einem Zuwachs um 35 Prozentpunkte gegenüber dem Basisjahr 2023 (23%) entspricht.


Materialverbrauch und Abfälle

Lean Management und Recycling

In der Produktion ist die Komax Gruppe auf eine stetige Steigerung der Energieeffizienz bedacht. Für strategisch wichtige Baugruppen, welche die Komax Gruppe selbst herstellt, kommen modernste und hochautomatisierte Produktionsanlagen zum Einsatz. Die Produktionsanlagen sind auf Lean-Management-Konzepte ausgelegt, sollen Fehler vermeiden und den Ausschuss minimieren. Der Gesamtmaterialverbrauch ist dabei jedoch stark von der Nachfrage abhängig.

Die Abfallmengen der Komax Gruppe haben sich 2025 aus verschiedenen Gründen um 7.7% erhöht. Dazu zählen etwa Betriebsschliessungen. Zur Verbesserung der Datenqualität unterscheidet die Komax Gruppe bei den Abfällen seit 2024 zwischen recycelten, also wiederverwendeten Materialien, Materialien, die durch Verbrennung der Energierückgewinnung zugeführt werden und Materialien, die endgültig der Entsorgung zugeführt werden. Die Recycling- und Energierückgewinnungsrate beinhaltet entsprechend beide Verwertungswege.


Sozialkennzahlen

Verantwortung übernehmen

Als globale Marktführerin ist die Komax Gruppe Teil vieler lokaler Gemeinschaften. Sie trägt eine besondere Verantwortung – sowohl gegenüber ihren Mitarbeitenden, deren Familien und dem Umfeld, in dem diese leben, wie auch gegenüber den Kundinnen und Kunden.

Die Komax Gruppe beschäftigte am Jahresende 2025 weltweit 3’167 Mitarbeitende (2024: 3’496 Mitarbeitende). Der Grossteil hat eine unbefristete Vollzeitanstellung. Der Personalaufwand belief sich 2025 auf CHF 260.9 Millionen (2024: CHF 268.9 Millionen). Die meisten Mitarbeitenden (60.2%) beschäftigte die Komax Gruppe 2025 in Europa (1’906 Mitarbeitende, davon 910 in der Schweiz), gefolgt von Asien (20.5%), Amerika (12.5%) und Afrika (6.8%).


Governance-Kennzahlen

Fair und integer

Die Komax Gruppe legt bei geschäftlichen Beziehungen grossen Wert auf Integrität, Nachhaltigkeit, Respekt, Anstand, soziale Verantwortung und die konsequente Einhaltung der geltenden Richtlinien und Gesetze. Dies hat sie in einem Code of Conduct für Lieferanten und Geschäftspartner entsprechend verankert. Lieferanten und Geschäftspartner sind verpflichtet, die darin enthaltenen Prinzipien und Regelungen einzuhalten. Der Verhaltenskodex ist grundsätzlich integraler Bestandteil einer Vertrags- und Geschäftsbeziehung mit der Komax Gruppe und dessen Einhaltung vertraglich verankert.

Das Unternehmen setzt auf langfristige Partnerschaften mit Lieferanten, die sich durch eine nachhaltige Geschäftstätigkeit und entsprechende Produkte auszeichnen. Dies wird mithilfe von Audits überprüft, die auch ein ESG-Rating enthalten.

Mit verschiedenen Ansätzen möchte die Komax Gruppe die eigene Wahrnehmung im Markt verbessern. Zu diesem Zweck führt sie regelmässig verschiedene Umfragen zur Kundenzufriedenheit und -loyalität durch. Dabei werden der Customer Satisfaction Score (CSAT) und der Net Promoter Score (NPS) ermittelt.