Warum in die Komax Gruppe investieren?

Die Schweizer Pionierin, Markt- und Technologieführerin

Die Komax Gruppe ist seit vielen Jahren Markt- und Technologieführerin der automatisierten Kabelverarbeitung und strebt weiterhin ein nachhaltiges profitables Wachstum an. Sie ist strategisch gut positioniert, um das enorme Automatisierungspotenzial auszuschöpfen und hat sich deshalb ambitionierte Ziele gesetzt.


Mittelfristziele

Wert generieren

Die Komax Gruppe will über profitables Wachstum den Wert des Unternehmens kontinuierlich steigern. Dabei setzt sie auf einen Mix aus organischem Wachstum und gezielten Akquisitionen. Sie zeichnet sich durch eine starke Eigenkapitalbasis (Eigenkapitalquote von über 50%) aus. Dieses solide Fundament ermöglicht der Komax Gruppe, Opportunitäten zur Weiterentwicklung des Unternehmens konsequent wahrzunehmen. Zudem bietet es Sicherheit in herausfordernden Zeiten.

Die Komax Gruppe will über profitables Wachstum den Wert des Unternehmens kontinuierlich steigern und hat sich ab 2027 zum Ziel gesetzt:

  • Eine EBIT-Marge von jährlich über 10% zu erreichen.
  • Stärker als der Markt zu wachsen – mit einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum von über 6%.

Fokus auf Automotive, Industrie, Infrastruktur und Transport

Die Komax Gruppe befindet sich in einem Wachstumsmarkt, in dem sie über 60% des Umsatzes mit Kunden (Kabelkonfektionären) der Automobilindustrie erzielt. Die weiteren Kunden stammen insbesondere aus den Bereichen Industrie, Infrastruktur und Transport.


Enormes Automatisierungspotenzial

Die Kabelverarbeitung ist bisher zu höchstens 20% automatisiert ist. 80% der Kabelverarbeitung erfolgen nach wie vor in manueller Arbeit, die zunehmend unwirtschaftlicher wird. Zudem besteht ein signifikantes Optimierungspotenzial bei der maschinellen Arbeit. Denn aufgrund von zeitintensiven Einrichtungs- und Umrüstarbeiten, die durch stetig kleiner werdende Losgrössen zunehmen, stehen die Kabelverarbeitungsmaschinen bei den Kundinnen und Kunden bis zur Hälfte der Zeit still. Die Gesamtanlageneffektivität (OEE) beträgt lediglich 50%, woraus ein Automatisierungspotenzial von insgesamt 90% resultiert, das die Komax Gruppe langfristig ausschöpfen will.

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Strategie

Vier strategische Stossrichtungen

Zur Erreichung ihrer gesetzten Ziele muss die Komax Gruppe stärker als der Markt wachsen. Für überdurchschnittliche Profitabilität und nachhaltiges Wachstum verfolgt sie mit ihrer Strategie vier Stossrichtungen, deren Fundament der Unternehmenszweck, die Kernwerte und ESG bilden.

Zudem gibt es mit «Lean und Exzellent, digitale Transformation» eine übergreifende strategische Initiative, die mit der Einführung zahlreicher interner und externer digitaler Systeme und Lösungen ein entscheidendes Fundament zur Steigerung der Effizienz legt. Damit leistet diese Initiative auch einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Profitabilitätsziele. Abgerundet wird das Gesamtbild durch die zugrunde liegende Unternehmenskultur, die den Unternehmenszweck und die Kernwerte sowie die strategische Initiative ESG umfasst. Diese bildet den Rahmen für das nachhaltige Wirken der Komax Gruppe.

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Hohe Innovationskraft

Breitestes Produktportfolio

Die Komax Gruppe produziert in Europa, Nordamerika, Asien sowie in Afrika innovative, qualitativ hochstehende Automatisierungs- und Qualitätssicherungslösungen entlang der Wertschöpfungskette ihrer Kundschaft. Sie verfügt über das breiteste Produktportfolio im Markt, das neben Serienprodukten, kundenspezifische Anlagen und Prüfsystemen zunehmend auch aus digitalen Lösungen besteht.

Über 60% des Umsatzes erzielt sie mit Kabelkonfektionären der Automobilindustrie. Die beiden weiteren adressierten Marktsegmente – Aerospace & Railway sowie Industrial & Infrastructure – bieten Synergiepotenzial mit dem Geschäft im Kernmarkt Automotive.

Als Marktführerin der automatisierten Kabelverarbeitung verfügt die Komax Gruppe über eine sehr hohe Innovationskraft. Um ihrer Kundschaft Wettbewerbsvorteile zu ermöglichen und dadurch den nachhaltigen Geschäftserfolg der Komax Gruppe zu sichern, bringt sie kontinuierlich Innovationen auf den Markt. Dafür wendet die Komax Gruppe jährlich rund 8–9% des Umsatzes für Forschung und Entwicklung auf.

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Globale Kundennähe

Einzigartiges Vertriebs- und Servicenetzwerk

Die Komax Gruppe verfügt über ein breit diversifiziertes Kundenportfolio. Dies umfasst sowohl globale Key Accounts im Zuliefererbereich wie auch unzählige klein- und mittelständische Unternehmen. Sie erbringt über Tochtergesellschaften und unabhängige Vertretungen Verkaufs- und Serviceunterstützung in über 60 Ländern. Mit ihrem einzigartigen Vertriebs- und Servicenetzwerk ist die Komax Gruppe nahe bei ihren sowohl lokal als auch global tätigen Kundinnen und Kunden und kann diese jederzeit effizient und kompetent betreuen.

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Fragen und Antworten

Gut zu wissen

Was genau bietet die Komax Gruppe ihren Kundinnen und Kunden?

⁠Die Komax Gruppe ist auf innovative Lösungen für sämtliche Anwendungen der Kabelverarbeitung sowie für die Prüfung von Kabelsätzen spezialisiert. Im Vordergrund stehen Prozesse wie das Messen, Schneiden, Abisolieren, Kontaktieren (Crimpen) und Bandagieren von Leitungen sowie das Bestücken von Steckergehäusen. Ihren Kundinnen und Kunden bietet die Komax Gruppe sowohl voll- und halbautomatische Serienmodelle als auch kundenspezifische Anlagen für alle Automatisierungs- und Individualisierungsgrade, welche die Prozesse optimieren und gleichzeitig die Produktivität erhöhen. Sie werden durch ein umfangreiches Angebot an Qualitätssicherungsmodulen, Testgeräten und Vernetzungslösungen für die sichere und effiziente Produktion von Kabelsätzen ergänzt.

Vernetzungslösungen, welche die Verfügbarkeit installierter Anlagen erhöhen und ihre Produktivität prüfen, gehören ebenso zur Angebotspalette wie intelligente Software. So verschafft die Komax Gruppe ihren Kundinnen und Kunden beste Voraussetzungen, damit diese ihren Vorsprung auf ihre Mitbewerbenden festigen und ausbauen können.

Was sind die wichtigsten Treiber des Geschäfts der Komax Gruppe?

Die fortschreitende Automatisierung, die zunehmende Elektrifizierung und die steigenden Anforderungen an moderne Mobilitätslösungen eröffnen der Komax Gruppe sowohl kurzfristig als auch mittel- und langfristig attraktive Wachstumsperspektiven.

Automatisierung – Technologischer Fortschritt, steigender Wohlstand, wachsendes Umweltbewusstsein, höhere Qualitätsanforderungen und der Fachkräftemangel führen zu einem stetig steigenden Automatisierungsgrad. Er ist bei Kabelkonfektionären nach wie vor niedrig. Er beträgt in der Automobilindustrie rund 20% und ist in anderen Industrien teilweise noch wesentlich tiefer. Steigende Lohnkosten, Miniaturisierung und Rückverfolgbarkeit der Produktionsprozesse sind zunehmende Herausforderungen, die sich durch die Automatisierung mittels Lösungen der Komax Gruppe meistern lassen.

Elektrifizierung – Der weltweite Strombedarf steigt laut IEA aktuell jährlich mit 3–4% deutlich schneller als in den letzten zehn Jahren. Hitzewellen in vielen Regionen tragen zu einem höheren Strombedarf bei. Die steigende Nachfrage aus der Industrie und von Haushaltsgeräten, der zunehmende Einsatz von Klimaanlagen, der Ausbau von Rechenzentren für KI und die fortschreitende Elektrifizierung werden die wichtigsten Treiber für die steigende weltweiten Stromnachfrage bleiben. Hierzu zählen auch Smart City-Anwendungen, die Elektromobilität sowie die generell steigende Anzahl Kabel in Fahr- und Flugzeugen. Wo Strom fliesst, werden Kabel benötigt, und wo Kabel gebraucht werden, entstehen Anwendungsbereiche für die Komax Gruppe.

Mobilität – Mit dem Bevölkerungswachstum und dynamischen Arbeits- und Lebensumfeldern wachsen die Anforderungen an die Mobilität. Dies zeigt sich in steigenden Produktionszahlen bei Fahr- und Flugzeugen oder auch ganz neuen Themen, wie Advanced Air Mobility. Hinzu kommt der Wandel urbaner Mobilität. Mit «Smart Mobility» entstehen vielfältige Angebote – von E-Bikes und E-Rollern bis hin zu autonomen Transportsystemen im urbanen Bereich sowie in der Fracht- und Logistikbranche. Viele dieser Transportmittel verwenden zunehmend elektrische Antriebe und eine höhere Anzahl elektrischer Komponenten, die Kabel benötigen.

Wie ist die Komax Gruppe gegenüber ihren Wettbewerbern global aufgestellt?

Die Komax Gruppe produziert an Standorten in Europa, Asien, Nordamerika sowie in Afrika und erbringt über Tochtergesellschaften und unabhängige Vertretungen weltweit Verkaufs- und Serviceunterstützung in über 60 Ländern. Sie verfügt über ein am Markt einzigartiges Vertriebs- und Servicenetzwerk. Die Komax Gruppe ist die weltweite Marktführerin und umsatzmässig um ein Vielfaches grösser als ihre grössten Mitbewerber.

Der Fokus liegt auf Lösungen entlang der Wertschöpfungskette, die den unterschiedlichen Kundenbedürfnissen in den einzelnen Regionen bestmöglich gerecht werden, die Automatisierung erhöhen sowie höchste Qualität bei allen Verarbeitungsprozessen gewährleisten. Ihr steht eine am Markt herausragende Innovationskraft zur Verfügung, die sie nutzt, um die Produktivität und Flexibilität ihrer Kundinnen und Kunden zu erhöhen und ihnen dadurch zusätzliche Wettbewerbsvorteile zu verschaffen.

Wie will die Komax Gruppe die Abhängigkeit von der Automobilindustrie reduzieren?

Der Anteil des Automotive-Geschäfts am Gesamtumsatz ist seit 2022 bereits von rund 75% auf unter 60% gesunken. Die Komax Gruppe will den Umsatzanteil in den Industrie-, Infrastruktur- und Transportmärkten weiter nachhaltig erhöhen und das Servicegeschäft kontinuierlich ausbauen. Die fortschreitende Elektrifizierung in diesen Märkten führt zu einem steigenden Bedarf an Kabelverarbeitung, die heute vielfach noch manuell erfolgt. Daraus ergibt sich ein attraktives und langfristiges Automatisierungspotenzial.

Die Komax Gruppe verfügt hier über ein umfangreiches Produktangebot. Dieses umfasst automatisierte Lösungen für die gesamte Wertschöpfungskette von Herstellern beispielsweise in der Luftfahrt-, Bahn- und Drohnenindustrie. Dazu zählt ebenfalls ein umfassendes Angebot an Prüfsystemen zur Sicherstellung höchster Qualitätsansprüche. Auch für die Verkabelung von Schaltschränken und deren Qualitätssicherung verfügt die Komax Gruppe über das passende Lösungsportfolio. Solche Schaltschränke werden unter anderem für den Ausbau von Rechenzentren, etwa für KI-Anwendungen, in grosser Stückzahl benötigt.

Mit dem seit 2026 laufenden Programm «Uplift» treibt die Komax Gruppe ihre Neuausrichtung konsequent voran. Dadurch stärkt sie ihre Position, um die Wachstumspotenziale in den Industrie-, Infrastruktur- und Transportmärkten mit innovativen Lösungen und Dienstleistungen noch gezielter zu erschliessen und nachhaltig profitabel zu wachsen. Neben dem Ziel, ihre Umsatzbasis zu verbreitern, um die Abhängigkeit von einzelnen zyklischen Marktsegmenten zu reduzieren, will die Komax Gruppe auch ihre bestehende Position in der Automobilindustrie sichern.

Wie stark ist die Komax Gruppe in China aufgestellt?

Die Komax Gruppe verfügt in China über drei Produktionsstandorte in Shanghai, Tianjin und Suzhou (Hosver). Sie investierte in den letzten Jahren gezielt in den Ausbau ihrer Marktposition, um langfristig am Wachstum dieses Marktes zu partizipieren. 2025 hat die Komax Gruppe ihren Aktienanteil an Hosver, dem führenden Hersteller von Maschinen für die Verarbeitung von Hochvoltkabeln in China, von 56% auf 67% erhöht. Seit Ende 2024 ist sie ausserdem mit 5% am chinesischen Unternehmen E-Plus beteiligt, welches das in China am häufigsten eingesetzte Manufacturing Execution System (MES) für die Produktion von Kabelbäumen vertreibt. Mit E-Plus wurde ausserdem ein Distributionsvertrag abgeschlossen, der den exklusiven Vertrieb des Produktportfolios von E-Plus ausserhalb Chinas erlaubt. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Komax Gruppe in Asien ist der Ausbau der Maschinenproduktion nach dem Prinzip «local for local».

Mit welchen Massnahmen will die Komax Gruppe ihre Ziele für EBIT-Marge und Umsatz erreichen?

Seit 2024 hat die Komax Gruppe ein umfassendes Massnahmenpaket umgesetzt, um die Organisationsstruktur schrittweise zu verschlanken und die Kostenbasis zu reduzieren. Engineering- und Produktionsstandorte wurden reduziert, das Produktportfolio gestrafft und der Personalbestand verringert. Die Kostenbasis ist dadurch nachhaltig um mindestens CHF 25 Millionen gesunken. Dadurch benötigt die Komax Gruppe künftig einen Umsatz von nicht mehr als CHF 640 Millionen, um ab 2027 eine zweistellige EBIT-Marge zu erreichen.

Einen entscheidenden Beitrag zur Zielerreichung soll unter anderem das Mitte 2026 initiierte Programm «Uplift» leisten. Dies umfasst einerseits Initiativen, um die Wachstumsmöglichkeiten in den Industrie-, Infrastruktur- und Transportmärkten noch gezielter zu nutzen, und andererseits Massnahmen zur Sicherung der bestehenden Position in der Automobilindustrie. Zudem legt das Programm einen starken Fokus auf die Fortführung der Kostendisziplin und der nachhaltigen Senkung der Kostenbasis. Diese soll sich ab 2027 um bis zu CHF 10 Millionen weiter reduzieren.

Was ist der Grund für die hohen F&E-Ausgaben?

Die langfristigen Megatrends Automatisierung, Elektrifizierung und Mobilität bieten zahlreiche Opportunitäten. Um zusätzliche Alleinstellungsmerkmale zu generieren und ihrer Kundschaft innovative Lösungen zu bieten, investiert die Komax Gruppe kontinuierlich in Neuentwicklungen, die Optimierung des bestehenden Produktportfolios und den Ausbau ihrer digitalen Serviceleistungen. Die Bereinigung des bestehenden Produktportfolios und die zunehmende Lokalisierung in Asien führen vorübergehend zu Doppelspurigkeiten und damit höheren F&E-Aufwendungen.

Warum kann das enorme Automatisierungspotenzial von insgesamt rund 90% nicht schneller und stärker ausgeschöpft werden?

Die Komax Gruppe befindet sich langfristig in einem Wachstumsmarkt. In diesem müssen Kundinnen und Kunden aller Marktsegmente in Automatisierungslösungen investieren, um konkurrenzfähig zu bleiben – unabhängig von zwischenzeitlichen konjunkturellen Einbrüchen. Diese führen jedoch zu Verzögerungen, beeinträchtigen die zugrundeliegenden Megatrends, wie die Elektrifizierung, langfristig aber nicht wesentlich. Der Kundschaft ist bewusst, dass kein Weg an der Automatisierung vorbeiführt, wodurch diese auch in den kommenden Jahren schrittweise zunehmen wird. Das eröffnet der Komax Gruppe attraktive Chancen für nachhaltiges Wachstum.

Wie gliedert sich das Aktionariat der Komax Gruppe auf?

75% der Komax-Aktien befinden sich im Streubesitz bei rund 5’000 Aktionärinnen und Aktionären. Grösste Einzel- und damit Ankeraktionärin ist die Metall Zug AG, Zug, Schweiz mit 25% der Aktien. Rund 70% der Aktien werden in der Schweiz gehalten, die übrigen vor allem in Deutschland, Grossbritannien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und in den USA.

Wie sieht die Dividendenpolitik der Komax Gruppe aus?

Der Verwaltungsrat pflegt eine resultatorientierte Dividendenpolitik, die der Strategie und den damit verbundenen ambitionierten Wachstumszielen der Komax Gruppe Rechnung trägt. Damit bewahrt sich die Komax Gruppe den unternehmerischen Handlungsspielraum, um weiterhin konsequent an ihren strategischen Initiativen, die mit Investitionen verbunden sind, zu arbeiten und damit der Erreichung ihrer Ziele schrittweise näherzukommen.