Komax Gruppe zeigt Automatisierungskompetenz im Next2OEM-Projekt mit Audi

Medienmitteilung

Die Komax Gruppe ist seit 2023 Teil des innovativen Förderprojekts Next2OEM, das einen maximalen Grad an Automatisierung in der Leitungssatzfertigung anstrebt und somit das Ziel verfolgt, die Automobilproduktion zu revolutionieren. In diesen Tagen wird das Projekt erfolgreich abgeschlossen und heute beim Konsortialführer Audi in Ingolstadt offiziell vorgestellt.

Seit Februar 2023 ist die Komax Gruppe zusammen mit Partnern aus der Automobilindustrie und unter der Führung von Audi in das Förderprojekt Next2OEM involviert. Vom Deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und der Europäischen Union gefördert, zeigt das Zukunftsprojekt auf, wie eine digitalisierte, automatisierte Leitungssatzfertigung und -montage entlang der gesamten Wertschöpfungskette gelingen kann – von der Entwicklung und Fertigung des Leitungssatzes bis hin zur Endmontage in die Karosserie.

Im Projekt wurde ein Leitungssatz der Mittelkonsole aus einem aktuellen Fahrzeug von Audi herangezogen und automatisiert gefertigt. In einem verketteten Prozess haben die Konsortialpartner im Audi Werk Ingolstadt auf einer Fläche von 400m² eine prototypische Gesamtanlage aufgebaut, in der diverse Technologien der Komax Gruppe zum Einsatz kommen: Die vollautomatischen Kabelkonfektioniermaschinen Zeta 640 und Omega 850 mit zusätzlicher Station zum Ultraschall-Schweissen, ein Automat für die Herstellung von verdrillten Leitungen in Sequenz, ein Formbrett inklusive Gehäusehalter und integrierten Prüfmodulen sowie eine Roboterzelle zum Bandagieren, Anbringen von Spot-Tapes und Clips sowie mit integrierter Inline-Vision-Prüfeinrichtung.

Während der Projektlaufzeit von rund drei Jahren haben zahlreiche Expertinnen und Experten der Komax Gruppe ihr Fachwissen eingebracht und den Erfolg von Next2OEM massgeblich beeinflusst. Das Ziel war ein maximaler Grad an Automatisierung. Die Vorteile einer automatisierten Prozesskette wurden klar aufgezeigt: Geringerer Logistikaufwand, weniger manuelle Tätigkeiten, Fehlerreduktion, kürzere Reaktionszeiten bei Anpassungen, höhere Resilienz in der Lieferkette, die Reduktion erforderlicher Prüfschritte, ein durchgängiger Datenprozess und – spezifisch für den Konsortialführer Audi – die Erhöhung der Fertigungstiefe bei gleichbleibenden Materialeinzelkosten. Heute wird das Projekt an einem Medienanlass bei Audi in Ingolstadt offiziell vorgestellt.

Mehr Informationen zum Next2OEM-Projekt auf Komax Stories: siehe Interview mit Audi.