Porträt der Komax Gruppe
Die Kernkompetenz von Komax ist die Mechatronik, das interdisziplinäre Zusammenspiel von Präzisionsmechanik, Elektronik und Informatik. Komax konzentriert sich auf die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung hochwertiger Investitionsgüter und Dienstleistungen für die Kabelverarbeitung, die Photovoltaik und die Medizinaltechnologie.
Die Komax Gruppe verfolgt eine Wachstumsstrategie, basierend auf langfristig profitablem internem Wachstum, ergänzt durch gezielte Akquisitionen. Komax will für alle Anspruchsgruppen Wert schaffen und ist bestrebt, langfristig erfolgreiche Geschäftstätigkeit und wirtschaftliches Wachstum mit umweltbewusstem und sozialem Handeln zu verbinden.
Drei Business Units
In der Business Unit Wire entwickelt, fertigt und vermarktet Komax Maschinen zum Schneiden, Abisolieren und Bestücken von Kabeln sowie Systeme für die vollautomatische Herstellung ganzer Kabelbäume; dies hauptsächlich für die Automobilindustrie. Bei Crimp-to- Crimp-Maschinen ist Komax Weltmarktführer mit einem geschätzten Marktanteil von gut 40 Prozent.
Die Business Unit Solar entwickelt, produziert und verkauft Maschinen für die Fertigung von Kristallin- und Dünnfilmmodulen, wobei der Kristallinbereich den Grossteil der Aktivitäten in diesem Segment umfasst.
Die Business Unit Medtech fertigt und vermarktet Maschinen und Systeme zur Montage medizintechnischer Produkte wie beispielsweise Inhalatoren, Insulinverabreichungs- oder Injektionssysteme.
Die Komax Gruppe betreibt Produktionswerke in der Schweiz, in China, in den USA, in Malaysia und in Frankreich. Zudem gewährleistet Komax über Tochtergesellschaften und unabhängige Vertretungen die Verkaufs- und Serviceunterstützung in mehr als 50 Ländern. Der Umsatz im Jahr 2010 betrug CHF 340,2 Mio., das Betriebsergebnis CHF 29,1 Mio. Per Jahresende 2010 beschäftigte die Gruppe 1023 Mitarbeitende.
Als «Professionals in Advanced Automation» wollen die Komax Mitarbeitenden die Erwartungen der Kunden nicht nur erfüllen, sondern übertreffen.
Hohe Innovationskraft als Wettbewerbsvorteil
Dank innovativen Automatisierungslösungen und Serviceleistungen kann Komax in den Zielmärkten eine führende Marktstellung behaupten. Wachstum durch Innovation, Kundennähe und operative Leistungsfähigkeit Wire Medtech Solar Nettoverkaufserlös nach Segmenten Nettoverkaufserlös nach Regionen Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung betrugen im Jahr 2010 CHF 20,5 Mio. (2009: CHF 20,1 Mio.). Sie machten damit 6 Prozent des Umsatzes aus (2009: 10 Prozent). Die Gruppe beschäftigt in diesem Bereich weltweit 107 Mitarbeitende.
Firmengeschichte
Die 1975 gegründete Komax wuchs innerhalb der vergangenen Jahre vom Dreimann-Unternehmen zu einer weltweit operierenden Gruppe mit rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ein Meilenstein in der Geschichte war das Jahr 1981, als Komax den weltweit ersten mikroprozessorgesteuerten Crimpvollautomaten auf den Markt brachte.
1975
Max Koch gründet das Ingenierbüro Komax in Anlehnung an seinen Namen (Koch Max)
1976
Lancierung des Kabelablängeautomaten Komax 20 mit Schrittmotorantrieb.
1978
Umwandlung der Einzelfirma Komax in eine Aktiengesellschaft
1981
Gründung der Komax USA
1982
Mit der Komax 40 Lancierung des weltweit ersten elektronisch gesteuerten Crimpvollautomaten
1987
Max Koch wird mit dem Branco Weiss Preis als Unternehmer des Jahres ausgezeichnet
1991 – 1995
Gezielte Auslandexpansion und Gründung eigener Niederlassungen wie Komax Portugal (1991), Komax Deutschland, Singapur und Brasilien (1994)
1994
Markteinführung der Komax Alpha Crimpvollautomaten
1996
Management Buyout: Max Koch verkauft die Firma ans Management unter der Leitung von Leo Steiner
1997
Going Public: Kotierung der Komax Holding AG an der Schweizer Börse
Lancierung der beiden Crimpvollautomaten Alpha 433 und Gamma 333
1999
Lancierung des weltweit ersten Crimpvollautomaten mit vollautomatischem Verdrillen (Alpha 488)
1998 – 2001
Verschiedene Übernahmen, darunter Sibos AG, Schweiz (1998), Ascor, USA (2000) oder Prime Automation, USA (2001)
2004
Lancierung der Zeta Reihe, mit der ganze Kabelbäume hergestellt werden können
2005
Übernahme Sigma und Ismeca Automation
2006
Aufnahme von Produktion und Entwicklung in China, Tochtergesellschaft in Malaysia
Aktuell
Komax zählt weltweit rund 1000 Mitarbeiter und ist in 50 Ländern präsent. Komax Maschinen werden in der Schweiz, in Frankreich, den USA, China und Malaysia produziert
Geschäftsleitung der Komax Gruppe
Beat Kälin, Andreas Wolfisberg, Matijas Meyer, Walter Nehls, Serge Peguiron