Porträt Komax Holding AG
Im Kabelverarbeitungsmarkt (Crimp-to-Crimp-Maschinen) ist Komax Weltmarktführer mit einem Anteil von rund 40 Prozent. Daneben erstreckt sich die Komax Angebotspalette von Maschinen zum Schneiden und Abisolieren von Kabeln bis zu Systemen für die vollautomatische Herstellung ganzer Kabelbäume.
Im Bereich Solar bietet Komax weltweit Maschinen für die Fertigung von Kristallin- und Dünnschicht-Modulen an. In den letzten Jahren ist es Komax durch stete Innovation gelungen, das Produktportfolio auszubauen. Heute deckt Komax das gesamte Spektrum ab: von einzelnen Prozessen wie beispielsweise dem Stringen bis hin zur Integration von ganzen Produktionslinien. Ziel ist es, die weltweit führende Position im Stringing auf die weiteren Bereiche im Produktportfolio auszudehnen.
In der Medizinaltechnologie fertigt Komax beispielsweise Maschinensysteme zur Herstellung von Inhalatoren, Insulinverabreichungs- oder Injektionssystemen. Auch in diesem Bereich gehört Komax zu den führenden Anbietern auf dem Weltmarkt.
Die Komax Gruppe betreibt Produktionswerke in der Schweiz, in Frankreich, in den USA, in Malaysia und in China. Komax überzeugt nicht zuletzt durch kompetente Serviceleistungen in mehr als 50 Ländern. Die Gruppe erwirtschaftete 2009 einen Umsatz von CHF 211,5 Mio. Zum ersten Mal in der Firmengeschichte musste Komax 2009 einen Verlust hinnehmen. Am 31. Dezember 2009 waren weltweit rund 1’000 Mitarbeitende für Komax tätig.
Vision und Mission
Komax verfolgt eine Wachstumsstrategie basierend auf langfristig organischem Wachstum, ergänzt mit gezielten Akquisitionen. Dabei konzentriert sich Komax auf die Entwicklung, die Herstellung und den Verkauf hochwertiger Investitionsgüter und Dienstleistungen für die Kabelverarbeitung, die Photovoltaik und die Medizinaltechnologie. Den wirtschaftlichen Erfolg will Komax mit sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit verbinden.
Um die Zukunft des Unternehmens sowie die wirtschaftliche Eigenständigkeit zu sichern, behauptet Komax mit technologischen und betrieblichen Spitzenleistungen die Marktführerschaft und eine hohe Ertragskraft. Voraussetzung für den Unternehmenserfolg sind kontinuierliche Investitionen in Forschung und Entwicklung. Gesundes Wachstum und die Erschliessung neuer Märkte beruhen in erster Linie auf innovativen Produkten, Qualität und Service.
Als «Professionals in Advanced Automation» wollen die Komax Mitarbeitenden die Erwartungen der Kunden nicht nur erfüllen, sondern übertreffen.
Firmengeschichte
Die 1975 gegründete Komax wuchs innerhalb der vergangenen Jahre vom Dreimann-Unternehmen zu einer weltweit operierenden Gruppe mit rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ein Meilenstein in der Geschichte war das Jahr 1981, als Komax den weltweit ersten mikroprozessorgesteuerten Crimpvollautomaten auf den Markt brachte.
1975
Max Koch gründet das Ingenierbüro Komax in Anlehnung an seinen Namen (Koch Max)
1976
Lancierung des Kabelablängeautomaten Komax 20 mit Schrittmotorantrieb.
1978
Umwandlung der Einzelfirma Komax in eine Aktiengesellschaft
1981
Gründung der Komax USA
1982
Mit der Komax 40 Lancierung des weltweit ersten elektronisch gesteuerten Crimpvollautomaten
1987
Max Koch wird mit dem Branco Weiss Preis als Unternehmer des Jahres ausgezeichnet
1991 – 1995
Gezielte Auslandexpansion und Gründung eigener Niederlassungen wie Komax Portugal (1991), Komax Deutschland, Singapur und Brasilien (1994)
1994
Markteinführung der Komax Alpha Crimpvollautomaten
1996
Management Buyout: Max Koch verkauft die Firma ans Management unter der Leitung von Leo Steiner
1997
Going Public: Kotierung der Komax Holding AG an der Schweizer Börse
Lancierung der beiden Crimpvollautomaten Alpha 433 und Gamma 333
1999
Lancierung des weltweit ersten Crimpvollautomaten mit vollautomatischem Verdrillen (Alpha 488)
1998 – 2001
Verschiedene Übernahmen, darunter Sibos AG, Schweiz (1998), Ascor, USA (2000) oder Prime Automation, USA (2001)
2004
Lancierung der Zeta Reihe, mit der ganze Kabelbäume hergestellt werden können
2005
Übernahme Sigma und Ismeca Automation
2006
Aufnahme von Produktion und Entwicklung in China, Tochtergesellschaft in Malaysia
Aktuell
Komax zählt weltweit rund 1000 Mitarbeiter und ist in 50 Ländern präsent. Komax Maschinen werden in der Schweiz, in Frankreich, den USA, China und Malaysia produziert
Geschäftsleitung der Komax Gruppe
Beat Kälin, Andreas Wolfisberg, Walter Nehls, Serge Peguiron